Satzung der DGO

Im folgenden finden Sie die aktuelle Satzung des Vereins Deutsche Gesellschaft für Onkologie e. V. (DGO). Die DGO ist ein eingetragener Verein, der Registrierort ist Hannover.

§1 Name, Zweck, Aufgaben und Registrierung des Vereins

Der Verein führt den Namen „Deutsche Gesellschaft für Onkologie“.

Der Verein befasst sich mit den Problemen der Krebstherapie und der Krebs-Ursachen-Forschung.

Seine Aufgaben und Förderziele sind:

die intensive Fortbildung der Ärzteschaft auf diesem Gebiet, die Veröffentlichung und Verbreitung von Informationen über Forschungsergebnisse in der medizinischen Krebstherapie, intensive Förderung zur Verbesserung der Frühdiagnose, Forschungsaufgaben auf dem Gebiet der Lebensführung krebskranker Patienten, sowie der umfassenden Information und Weisungshilfe für den krebsgefährdeten Patienten.
Forderung experimenteller und klinischen Studien auf dem Gebiet der Krebsforschung

Der Verein wird dafür Sorge tragen, dass mit besonderer Sorgfalt auf die Wahrung der Originalität einer Idee oder eines Forschungsergebnisses und des damit verknüpften Namens geachtet wird.

Der Verein wird seinen Möglichkeiten entsprechend wissenschaftliche Kongresse durchführen und Forschungspreise aussetzen. Insbesondere ist er für die Ausrichtung des Krebskongresses während der „Medizinischen Woche“, die einmal jährlich stattfindet, zuständig. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

§2 Organe des Vereins

sind die Mitgliederversammlung der Vorstand, der mindestens aus einem Präsidenten, zwei Stellvertretern, einem Schriftführer (Sekretär) und einem Kassenwart bestehen muss, der Beirat, der höchstens 10 Mitglieder haben soll. Er bildet zusammen mit dem Präsidium den Gesamtvorstand. Die Zusammenlegung von mehreren Vorstandsämtern in einer Person (Personalunion) ist zulässig. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von zwei Vorstandsmitgliedern vertreten, von denen eines der Präsident oder einer seiner Stellvertreter sein soll. Der Vorstand (Präsidium) wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Dienst. Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist wenigstens innerhalb dieses Zeitraumes von zwei Jahren einzuberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit einberufen werden. Sie ist einzuberufen, wenn ein schriftlicher Antrag von mindestens 25 % der Mitglieder oder fünf Mitgliedern des Gesamtvorstandes vorliegt. Der Antrag ist an den Präsidenten des Vorstandes zu richten. Dieser muss binnen vier Wochen zu einer Versammlung einladen, die innerhalb weiterer vier Wochen stattfinden soll.

§3 Rechte und Pflichten des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Der Vorstand beruft und leitet die Verhandlungen der Mitgliederversammlung, er beruft, sofern die Lage der Geschäfte dies erfordert, aus der Zahl der Mitglieder zu seiner Unterstützung einen Beirat. Die Einladungen erfolgen schriftlich. Angabe des Beratungsgegenstandes ist nicht erforderlich. Der Schriftführer hat über jede Verhandlung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, das von dem Schriftführer und dem Vereinsvorsitzenden zu unterzeichnen ist. Der Kassenwart verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Er hat der Hauptversammlung einen Rechenschaftsbericht zu erstatten. Er nimmt Zahlungen für den Verein gegen seine alleinige Quittung in Empfang. Der Vorstand ist berechtigt, ein Vereinsmitglied zur Vornahme von Rechtsgeschäften auf Rechtshandlungen jeder Art für den Verein zu ermächtigen. Der Vorstand, sein Stellvertreter und seine Gehilfen haben keinen Anspruch auf Vergütung ihrer Tätigkeiten. Der Vorstand ist verpflichtet, in alle namens des Vereins abzuschließenden Verträge die Bestimmung aufzunehmen, dass die Vereinsmitglieder nur mit dem Vereinsvermögen haften.

§4 Mitgliederversammlung

Die Hauptversammlung beschließt über: den Jahresbericht, den Rechenschaftsbericht des Kassenwarts, die Entlastung des Vorstandes, die Neuwahl des Vorstandes. Der Vorstand stellt die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung fest und beruft diese durch besondere schriftliche Einladung der Mitglieder unter Mitteilung der Tagesordnung. Die Berufung hat mindestens eine Woche vor der Tagung zu erfolgen. Das Stimmrecht in den Mitgliederversammlungen kann auch durch einen mit schriftlicher Vollmacht versehenen Vertreter ausgeübt werden. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienen Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des Präsidenten. über die Art der Abstimmung entscheidet der Vorstand. Bei Wahlen ist, wenn sie nicht einstimmig durch Zuruf erfolgen, schriftliche Abstimmung durch Stimmzettel erforderlich. Beschlüsse, durch die die Satzung geändert wird, und Beschlüsse über die Auflösung bedürfen einer Mehrheit von � der erschienen Mitglieder. über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist Protokoll zu führen. Das Protokoll ist vom Präsidenten oder einem seiner Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Die Protokolle der Mitgliederversammlung gelten als genehmigt, wenn immer alle von vier Wochen der Zustellung an die anwesenden Mitglieder kein Einspruch erfolgt.

§5 Veröffentlichungen

Veröffentlichungen, die die Satzung betreffen, erfolgen im Bundesanzeiger. Die wissenschaftlichen Publikationen der „Krebskongresse“ und andere Arbeiten werden in der Zeitschrift „Deutsche Zeitschrift für Onkologie / Journal of Oncology“ veröffentlicht, die zum wissenschaftlichen Organ der Gesellschaft bestimmt wird.

§6 Sitz des Vereins

Der Sitz des Vereins ist Hannover.

§7 Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jeder werden, der auf dem Gebiet der Krebsforschung, Krebsbehandlung oder verwandter Fächer tätig ist oder diesen Aufgaben sein aktiv förderndes Interesse entgegenbringt. Dem Aufnahmeantrag ist stattgegeben, sofern nicht durch den Vereinspräsidenten eine besondere Verwehrung schriftlich ausgesprochen wird. Juristische Personen können korporative Mitgliedschaft erwerben, wozu die Zustimmung des Vorstandes erforderlich ist. Die Ernennung von korrespondierenden oder Ehrenmitgliedern erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand. Der jeweilige Vorsitzende kann Gäste für die Sitzungen und Tagungen zulassen und einladen.

§8 Mitgliedsbeitrag

Der Mitgliedsbeitrag wird durch den geschäftsführenden Vorstand nach Zustimmung durch die Mitgliederversammlung festgesetzt.

§9 Erlöschung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt: durch den Tod des Mitglieds, durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand mit Wirkung zum Ende des laufenden Kalenderjahres; die Austrittserklärung muss spätestens bis zum 30.09. eines Kalenderjahres beim Vorstand eingehen; durch Streichung, wenn ein ordentliches Mitglied seinen Beitrag trotz zweimaliger Aufforderung durch eingeschriebenen Brief nicht bezahlt; bei nachträglicher Zahlung kann der Vorstand die Wiederaufnahme ohne Förmlichkeit verfügen; durch Ausschluss auf Beschluss des Vorstandes, wenn ein Mitglied die Ziele oder das Ansehen der Gesellschaft erheblich gefährdet, insbesondere bei rechtskräftigen Verurteilungen zu einer ehrenrührigen Strafe. Gegen diesen Beschluss ist Berufung an die Mitgliederversammlung möglich, die mit einfacher Mehrheit entscheidet. Dem Betroffenen ist von beiden Gremien Gelegenheit zu geben, mündlich vor der Beschlussfassung gehört zu werden.

§10 Gemeinnützigkeit

Die Einkünfte und das Vermögen des Vereins dürfen nur ausschließlich und unmittelbar zu den in § 1 festgelegten Zwecken des Vereins verwendet werden. Der Verein darf keine Tätigkeit ausüben, die in Widerspruch zu den Vorschriften der Abgabenordnung 1977 zur steuerbegünstigten Gemeinnützigkeit, insbesondere zu deren §§ 59 bis 61, steht. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins und haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anspruch auf Zahlungen aus dem Vereinsvermögen.

§11 Auflösung

Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Sie hat gleichzeitig darüber zu beschließen, welchem Zweck ein etwa vorhandenes Vereinsvermögen zuzuführen ist. Der Beschluss muss sicherstellen, dass die vorhandenen Mittel in vollem Umfang an eine als gemeinnützig anerkannte Einrichtung übertragen werden, die der Förderung der in § 1 genannten Zwecke des Vereins dient. Der Beschluss darf erst durchgeführt werden, wenn die Einwilligung des Finanzamtes über künftige Verwendung des Vereinsvermögens vorliegt. Die vorstehende Regelung gilt zusprechend, wenn der bisherige Zweck des Vereins wegfällt.

Heidelberg, den 19.07.1982 Dr. Dr. Dieter Hager Dr. Hans A. Hieper Dr. Ewald Fischer PAGE PAGE 7