Abdomen

Abdomen bezeichnet den Bauch, also den Abschnitt zwischen Brustkorb und Becken; Das Abdomen enthält die Baucheingeweide.

Adjuvante Therapie

Eine „adjuvante Therapie“ ist eine Zusatztherapie, die eine andere, grundlegende Behandlung (Primärtherapie) begleitet.

Adynamie

Unter Adynamie versteht man Mattigkeit.

Afterloading

Afterloading bedeutet Einbringen einer radioaktiven Strahlungsquelle in die Prostata. Diese Strahlungsquelle wird nach der Therapie wieder entfernt.

Allergie

Die Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems. Harmlose Fremdkörper (z.B. Pollen oder bestimmte Proteine, die in gewissen Lebensmitteln vorkommen) werden vom Immunsystem wie gefährliche Eindringlinge attackiert.

Aminosäuren

Baustein der Proteine (Eiweiße). Es gibt insgesamt 20 verschiedene Aminosäuren.

Analgetika

Unter Analgetika versteht man Schmerzmedikamente.

Androgene

Androgene sind männliche Geschlechtshormone zur Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale. Das wichtigste Androgen ist das Testosteron.

Anschlussheilbehandlung

Die Anschlussheilbehandlung wird in einer stationären oder ambulanten, in der Regel auf Krebsbehandlung spezialisierten Einrichtung durchgeführt.

Antiandrogene

Antiandrogene sind Medikamente, die das männliche Geschlechtshormon blockieren.

Antigen

Bei einem Antigen handelt es sich um ein Molekül, meistens ein Protein, das im Organismus die Produktion von Antikörpern induziert.

benigne

Benigne bedeutet gutartig, im Gegensatz zu maligne.

Biopsie

Eine Biopsie ist die Entnahme von lebendem Gewebe zu Untersuchungszwecken. Heute gibt es für die Patienten sehr schonende Verfahren, die oft mit anderen bildgebenden Untersuchungsmethoden (Sonografie) kombiniert eingesetzt werden. Je nach Art der Entnahme unterscheidet man die Stanzbiopsie (dicke Kanüle) und die Feinnadelbiopsie oder Punktion (feine Kanüle).

Blasenhalsstenose

Mit Blasenhalsstenose ist eine durch Narbengewebe verursachte Verengung des Blasenhalses gemeint, die den Urinfluss behindert.

Brachytherapie

Brachytherapie ist die Bezeichnung für eine lokale Strahlentherapie, bei der die Strahlenquellen mit in den Tumor implantiert werden. Der Vorteil ist, dass im kranken Gewebe eine hohe Strahlendosis erreicht wird, im gesunden Gewebe jedoch eine niedrigere.